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Artikel vom 08. March 2013 12:37, 30 mal gelesen

Handball: Bayernliga

Roding vor höchster Auswärtshürde der Saison

Autor: mm
Beim Tabellenführer Rödelsee kann es für Rodings Angreifer schmerzhafte Landungen geben (Foto: Groitl).

Beim Tabellenführer Rödelsee kann es für Rodings Angreifer schmerzhafte Landungen geben (Foto: Groitl).

Die Rodinger Bayernligahandballer müssen am Samstag auswärts antreten. Um 19:00 Uhr wartet auf sie der Tabellenführer TSV Rödelsee. Nach zuletzt vier erfolgreichen Spielen fahren die TB´ler mit hervorragender Stimmung und viel Selbstvertrauen auch zum Meisterschaftskandidaten.

"Ich glaube, Rödelsee freut sich nicht, dass wir gerade jetzt gegen sie spielen müssen", meint dazu Rodings Trainer Manfred Paulus. Tatsächlich sind die beiden Gegner vom Samstag in der Rückrunde zumindest punktetechnisch gleichauf, Roding hat sogar einen Punkt mehr geholt als die Unterfranken. Wenn Roding allerdings im Kitzinger Sickergrund irgendetwas holen will, müssen sie erneut historisches schaffen. Auswärts in Rödelsee konnten die Oberpfälzer in bisher vier Begegnungen nicht einen Blumentopf gewinnen, nicht einmal spannend waren diese Partien. Wie man so etwas ändern kann, zeigten sie vor zwei Wochen beim TSV Lohr, wo die TB´ler erstmals einen Punkt holen konnten.

Aber natürlich sind die Unterfranken natürlich auch in dieser Saison der haushohe Favorit gegen Roding. Bisher haben sie die Liga souverän angeführt, allerdings gabs in den letzten Wochen überraschende Niederlagen, was die Meisterschaft wieder spannend machte. Mit sechs Minuspunkten stehen sie aber immer noch glänzend da. Die Mischung aus jung und alt, Rückraumgewalt und erstklassigen Spielzügen waren bisher die Erfolgsgaranten. Wobei die "Alten" im Team nur noch Kreisspieler Radovan Suchy und Micky Tonar sind. Inzwischen ist der tschechische Altinternationale 43 Jahre alt und steht wieder ganz oben in der Torjägerliste. Mit 161 Toren ist er dort zweiter.

Sein Kollege im Rückraum ist Jan Kästner; er kam vor der Saison vom 2.-Ligisten HC Erlangen. Nach der Verletzung von Andreas Paul ist noch ein Alter zurückgekehrt. Zur Zeit geht auch Vili Vitkovic wieder für Rödelsee auf Torejagd. Der Denker und Lenker im Team ist aber Maximilian Häckner, der als Spielmacher nicht nur eine Menge Tore macht, sondern auch noch seine Mitspieler in aussichtsreiche Positionen bringt.

Da kommt auf die Rodinger Abwehr eine Menge Arbeit zu. Allerdings wird Paulus sein Team gegenüber der letzten Wochen etwas umstellen müssen. Nachdem sich Steve Müller im Spiel gegen Landshut wieder eine Schulterverletzung zugezogen hatte, sind im Training auch bei Dominik Weh die Rückenprobleme wieder aufgetaucht. Beide Leistungsträger konnten noch nicht sagen, ob und wie weit sie am Samstag auflaufen können.

Roding kann dennoch ohne Druck nach Kitzingen fahren, aber sicher nicht ohne Hoffnung. Und vielleicht können die TB´ler die Meisterschaft ja noch spannender machen.

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