Großeinsatz

Betrunkener verursacht schweren Verkehrsunfall in Moosburg


Der Cupra Leon war auf die linke Fahrbahnseite geraten, in der Folge kam es zum Zusammenstoß mit dem Transporter.

Der Cupra Leon war auf die linke Fahrbahnseite geraten, in der Folge kam es zum Zusammenstoß mit dem Transporter.

Von Redaktion Moosburg

Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten hat sich am Dienstagabend auf der Isarbrücke zugetragen. Der Unfallverursacher war laut Polizeiangaben erheblich alkoholisiert.

Wie die Moosburger Polizei mitgeteilt hast, war gegen 19.20 Uhr ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Freising mit seinem Pkw, einem Cupra Leon, auf der Landshuter Straße in Richtung Landshut unterwegs. Hierbei geriet er auf Höhe der Isarbrücke auf die linke Fahrbahnseite und prallte gegen den entgegenkommenden Ford Transit, der von einem 58-Jährigen aus Erding gelenkt wurde.

Dabei wurden der 58-Jährige Fahrer und ein gleichaltriger Mitfahrer so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei einem weiteren verletzten Mitfahrer war der Transport mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus erforderlich.

Der Fahrer und zwei Mitfahrer des Transporters zogen sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu.

Der Fahrer und zwei Mitfahrer des Transporters zogen sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu.

Der leicht verletzte Unfallverursacher - er wurde dann ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht - stand unter erheblichen Alkoholeinfluss, heißt es im Polizeibericht. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von über 1,9 Promille. Aus diesem Grund musste eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt werden. Gegen ihn werden Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung geführt.

Laut Polizeiangaben entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Landshuter Straße im Bereich der Unfallörtlichkeit gesperrt bzw. nur einspurig befahrbar.

Moosburger Feuerwehr war stundenlang im Einsatz

Alarmiert wurde außerdem ein Großaufgebot an Rettungskräften, bestehend aus den Einsatzkräften der Feuerwehr Moosburg, mehrerer Fahrzeuge des Rettungsdienstes, einem Rettungstransporthubschrauber und den Helfern vor Ort des Bayerischen Roten Kreuzes Moosburg. Wie die Moosburger Feuerwehr mitgeteilt hat, waren die Floriansjünger rasch vor Ort, mit insgesamt 25 Einsatzkräften und vier Einsatzfahrzeugen. Hierbei wurden teilweise Maßnahmen zur medizinischen Versorgung der Verletzten ergriffen, bevor alle Verletzten vom Rettungsdienst weiterversorgt und behandelt werden konnten. Mehrere Besatzungen des Luft- und Landrettungsdienstes transportierten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser weiter. Darüber hinaus sicherten die Moosburger Floriansjünger die Unfallstelle ab und richteten einen Hubschrauberlandeplatz ein. Die Feuerwehr kümmerte sich zudem um die Verkehrsabsicherung und stellte den Brandschutz sicher. Aufgrund der Sperrung der Staatsstraße kam es zeitweise zu einem längeren Rückstau, berichtet die Feuerwehr. Erst nach rund drei Stunden konnten die Moosburger Floriansjünger ihren Einsatz beenden.

Die Polizeiinspektion Moosburg wendet sich mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit: Wer den Unfall beobachtet hat, soll sich mit der Dienststelle unter der Telefonnummer 08761/30180 in Verbindung setzen.

Ein Mitfahrer im Transporter war so schwer verletzt worden, dass ihn ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus bringen musste.

Ein Mitfahrer im Transporter war so schwer verletzt worden, dass ihn ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus bringen musste.

2 Kommentare:


Bitte melden Sie sich an!

Melden Sie sich an, um kommentieren zu können.

Anmelden

Ma W.

am 24.04.2024 um 10:58

Erstmal Gute Besserung an die Beteiligten. Gebe dem vorigen Kommentar Recht, stellt euch vor der hätte einen Joint geraucht, da wäre jede Zeitung voll mit den News, und alle würden darüber meckern über die Legalisierung Aber Alkohol ist man ja gewöhnt. Egal was man zu sich genommen hat Alkohol/Cannabis usw, keiner sollte anschließend Auto fahren. Hoffe der Suffi bekommt eine harte Strafe.



Mind S.

am 17.04.2024 um 20:47

Wäre nett, wenn sich Zeugen melden, da die drei anderen im Transporter alle schwer verletzt sind. Bei 1.9 Promille sollte der Typ nie mehr Auto fahren!!! Der wird sich noch wünschen lieber nur einen Joint geraucht zu haben. Und jetzt soll noch einer sagen Alkohol sei nicht schlimm. Fast 3 Leben auf dem Gewissen der Trottel!



Kommentare anzeigen