Auf zwei Baustellen
Regensburger Zoll deckt Schwarzarbeit auf
26. November 2020, 10:47 Uhr aktualisiert am 26. November 2020, 10:47 Uhr
Beamte des Hauptzollamts Regensburg haben bei Kontrollen auf zwei Baustellen im Stadtgebiet mehrere Fälle von Schwarzarbeit und illegalem Aufenthalt in Deutschland festgestellt.
Bei der Überprüfung einer Großbaustelle im Regensburger Westen stellten die Zollbeamten fest, dass drei südosteuropäische Arbeiter ohne die erforderlichen Aufenthaltstitel auf dieser Baustelle tätig waren und sich somit illegal in Deutschland aufhielten. Die drei Männer gaben an, von einer im Ausland ansässigen Firma an einen Subunternehmer verliehen worden zu sein. Die Zöllner leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt im Bundesgebiet ein. Die Ermittlungen gegen den verantwortlichen Arbeitgeber wegen des Verdachtes der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt dauern noch an.
Auch bei der Kontrolle eines weiteren Bauvorhabens im Stadtgebiet stellte sich heraus, dass sich sechs Arbeitnehmer, ebenfalls aus Südosteuropa, illegal in Deutschland waren. Auch hier leiteten die Zollbeamten sowohl gegen die Arbeiter als auch gegen den Arbeitgeber entsprechende Strafverfahren ein.
Alle neun Beschuldigten erhielten Grenzübertrittsbescheinigungen der zuständigen Ausländerbehörde und wurden aufgefordert, Deutschland binnen drei Tagen zu verlassen.